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Mittwoch, 26. Mai 2010
Sein IIa
Der Mensch scheint ganz allgemein anfällig für die Idee zu sein, dass er sich selbst, sein inneres und äußeres Tun, mittels ganz spezieller Methoden und in eine ganz spezielle Richtung hin manipulieren müsse.
Dass das natürliche Sein von ganz allein eigentlich den Drang zu Weiterentwicklung in sich trägt - es scheint, als ob nur wenige daran glauben können bzw. es auch tun.



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Dienstag, 27. April 2010
Sein IIa
heute aufgewacht und gedacht, dass ich doch eigentlich lieber in Australien aufwachen würde...

ganz im Gegensatz zu den vorherigen Tagen, die - erfüllt durch meine graduelle Wiederentdeckung der "weltlichen Perspektive" - ich mit einer erstaunlichen Lust an Berlin verbrachte; ja, ich verstand all mein Sehnen nach Australien der letzten Monate nicht mehr...



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Samstag, 24. April 2010
Sein IIa
Ein weiterer Schlenker, den ich kaum vorausahnen konnte:

Seit Jahren kämpfe ich nun mehr oder weniger darum, meinen Bezug zur "normalen Welt" zu stärken, indem ich überhaupt erstmal sehe, was die Perspektive, die Einstellung des normalen Menschen ausmacht. Wie schaut er auf die Welt? Wie habe ich früher auf die Welt geschaut? Warum fiel es mir in den letzten (8) Jahren so verdammt schwer, in der Welt mit Harmonie zu funktionieren?

In den Details kann ich die Sache zwar nicht umfassend beschreiben oder sehen, aber der wesentlichste Parameter hat sich anscheinend gelüftet. Es handelt sich um einen "Rahmenparameter", d.h. seine Nennung enthält nicht wirklich die Sichtweise selbst (wie im Grunde alles sprachlich Vermittelte nicht die Erfahrung selbst enthält), sondern gibt die Rahmenbedingung an, unter der einer Veränderung seiner Perspektive hin zu dem "normalen Modus" sehr wahrscheinlich ist:

Man schaut einfach auf die Welt, als sei sie alles, was es überhaupt gibt.
Der Tag beginnt mit dem Aufwachen, endet mit dem Einschlafen und alles, was dazwischen passiert, ist unser ganzes Leben...



Vor kurzem habe ich die Einstellung, sich einfach nur mit dem zufrieden zu geben, wie es ist, noch verurteilt - jetzt scheint es mir zumindest so, dass es auch dafür einen Platz in der Welt gibt. Diese Sache mit der geistigen Faulheit ist zwar nach wie vor ein Punkt, das Aufbegehren gegen "das System" (in einem ganz anderen Sinne als es ein bekloppter Linker versteht) halte ich immernoch für eine gewisse Pflicht - doch ist all dies letztlich eben auch eine Frage seiner individuellen Situation und seiner persönlichen Pflicht.

Ich stelle mir so auch die Frage, ob mein Wechsel der Perspektive vielleicht auch einfach dadurch ermöglicht wurde und wird, weil ich meine Pflicht so langsam erfüllt habe...

Schauen wir, was kommt.
Ein Zurück-Pendeln kann nicht ausgeschlossen werden. Es ist durchaus möglich, dass ich doch noch bald die Reißleine ziehen werde, weil mir der unbedingte Ausdruck meiner letzten Prioritätensetzung doch wichtiger ist...



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Mittwoch, 24. Februar 2010
Sein IIa
"Schuld"

A) All das ist ganz allein meine Schuld!

B) Ich stehe tief in deiner Schuld!

C) Ich habe Schulden!

D) Schuldig im Sinne der Anklage!



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Donnerstag, 21. Januar 2010
Sein IIa
Die Natürlichkeit des heutigen Menschen ist bei all ihrem Zurückgreifen auf künstliche Hilfsmittel durchaus genuin. Sie ist sie selbst. Sie ist natürlich. Nicht unbedingt eine Krankheit, sondern das Produkt des erfolgreichen Umstellens des Menschens auf eine veränderte Welt. Aber wie auch immer - sie ruft in mir eine gewisse Abscheu hervor... da ist eine gewisse Faulheit in dem unkritischen Akzeptieren seiner Welt - darin, sie nur zu akzeptieren, und nicht ihre Grenzen sprengen zu wollen. Auch hierin ist sie eben nicht anderes als die Natürlichkeit früherer Menschen - nehme ich an. (Wobei ich den früheren Menschen es noch eher zutraue, mit einer gewissen inneren Wachheit auf die Welt geblickt zu haben.) Sich damit abzugeben, nichts als das zu sein, was einem die äußerlich geformte Welt einem vorspiegelt - ich kann vor so einem Verhalten nur weglaufen.



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Dienstag, 29. Dezember 2009
Sein IIa
Es ist äußerst schwer, die Frage nach Selbst-Gerechtigkeit "objektiv zu beantworten", wenn man von einer Person "verletzt" worden ist.

Und fast scheint es mir, als ob jedes Verletzt-Sein geradezu auf Selbst-Gerechtigkeit basiert - doch bin ich mir auch darüber nicht sicher...

Seltsam wie oft es mir immer wieder von neuem einfallen muss, anstatt meiner dummen Logik einfach mal meinen "Geruchssinn" zu benutzen...

Dieser führte mich gerade zu einem anderen Gedanken bzw. einer anderen Beobachtung:
Ich bin in diesem einen gewissen Fall sehr stark davon beherrscht, meine eigenen "Spielregeln" anwenden zu wollen...

In den Übertreibungen und Verhärtungen liegt hier wiedermal das Übel.



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Sein IIa
Die Abhängigkeit des Denkens vom Tun (vom Sein); die Verflechtung, Untrennbarkeit...
Dass Denken feiner und mehr als seine sprachlichen End- und Startprodukte ist, müßte vielen klar sein.
Und doch wird immer wieder der Fehler gemacht, in Worte gekleidete Gedankengänge für die Gedanken selbst zu halten, und man fällt so immer wieder in eine gewisse "Dummheit" hinein.

Es sollte zur Regel gemacht werden, die emotionalen und energetischen Assoziationen, die Öffnungen und Schließungen, die während des Denkens eines "Gedankens" auftreten, als Teil desselben zu betrachten.
So wäre der Gedanke "Es gibt kein Schicksal - es gibt nur Zufall.", in dessen Zusammenhang ein freudiges Ja zum Leben auftritt, ein anderer als der Gedanke "Es gibt kein Schicksal - es gibt nur Zufall.", in dessen Zusammenhang ein resignierendes Ja dazu auftritt.

Diese andere Grenzziehung müsste einen guten Effekt auf das Denken des Menschen haben.
Es hängt so viel mehr davon ab, was man mit einem Gedanken macht, wie man ihn umsetzt, als was seine "wahre Bedeutung" ist, dass der Mensch sich sorgfältig darum bemühen sollte, diesem Prinzip gerecht zu werden.
So oder so scheint es ja gesichtert zu sein, dass es die objektive, vom Subjekt unabhängige "wahre Bedeutung" eines Wortes oder Gedankengangs nicht in absoluter Weise gibt.



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Montag, 23. Februar 2009
Sein IIa
Es ist seltsam, wie das automatische Funktionieren von einem "äußeren Sinn" abhängig ist. Sagt mir die Welt, ich muss jetzt bis Ort xy laufen, weil ich dort einen "wichtigen Termin" habe, funktioniert die Maschine reibungslos. Wenn ich diese Gedankenstruktur künstlich nachproduziere, geht es noch einigermaßen. Sage ich mir aber mit dieser typisch "puristischen" (einseitigen, extremen) Ausrichtung auf Energiearbeit, ich laufe jetzt dorthin, weil ich meinen Körper aktivieren will, dann kriege ich leicht Probleme. Ich habe es übertrieben damit, mir diese Motivationsart nutzbar machen zu wollen. Ich wollte mich total von der Welt abkoppeln.



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Sonntag, 1. Februar 2009
Sein IIa
Ich habe auch heute wieder sehr wichtige neue Erfahrungen gemacht und neue Gedanken gehabt.

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben DSDS geguckt. Eine Zusammenfassung über die zehn schrägsten Karrieren seit 2002...

Und dann ist mir die Komplexität des Geschmackskosmos bewusst geworden. (Ich rede jetzt über Lebensmittel.) Und ich habe ernsthaft erwogen, dass aus einem gewissen "Blickwinkel" heraus Tomate und Erdbeere eventuell wirklich den gleichen Grundton haben könnten, aber nur auf anderen Oktaven ihre Strahlung entfalten.

Und von Katzen habe ich gehört, die Kaffeebohnen fressen, sie unverdaut wieder auskacken, und damit den besten und teuersten Kaffee der Welt produzieren.

Und ich habe gehört, dass der Servor von torrent.to oder wie das Ding auch immer heißt, auf einer mit Computer vollgepackten Bohrinsel im Atlantik steht, um juristisch nicht belangt werden zu können.



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Freitag, 26. Dezember 2008
Sein IIa
"Nur in Märchen gibt es Aufgaben?"

Was für einen großen Einfluss dieser Glaube auf das Selbst-Verständnis und das allgemeine Seinsgefühl hat...

Stelle man sich doch nur einmal vor, man hat wirklich, ganz sicher, eine wichtige Aufgabe. Dies steht völlig außer Frage, und es geht vorerst nur darum, sich diese bewusst zu machen. Und wenn man auch Jahre noch ohne ihre genaue Kenntnis auskommen muss - es greift nicht im Mindesten diesen Glauben an. Dies ist garantiert: Man hat eine Aufgabe. Es ist sogar so, dass man ein Recht darauf hat. Ohne Aufgabe zu leben, ist eine Zumutung. So wie wir ein Recht auf Luft zum atmen haben, haben wir auch ein Recht auf eine Aufgabe...

Wie fühlt sich dieses Gefühl an?

Wird die Aufgabe vielleicht genau deswegen auch wirklich kommen - bzw. sich offenbaren - weil wir daran glauben, dass es sie geben muss? Weil wir ohne jeden Zweifel daran glauben, dass es sie gibt?
So wie auch die Vorstufe zu einer Erkenntnis aus Glaube an eine Lösung und Glaube an die eigene Erkenntniskraft besteht, ist der Weg zum Finden seiner Aufgabe, zuerst einmal daran zu glauben?
Man muss aber schon tief berührt von seiner Aufgabe sein. Sich hier nur mit Gewalt davon zu überzeugen, ist dann doch wieder ein ganz fundamentaler Holzweg...

...

"Es gibt ein Ziel." - wie weit (und in welcher Weise genau) will ich für diesen Glauben in die Welt gehen?

Muss man für ihn "in die Welt gehen"?

Oder dann doch lieber sich auf den Standpunkt stellen, dass es eben keine Aufgaben und Ziele gibt? Es geht wirklich nur darum zu "leben", ja zu "sein" ist schon völlig ausreichend?

Daran glauben, dass das ganz normale Leben bereits eine große, bedeutungsschwere Aufgabe ist?

...

Ist das Suchen nach "Bedeutungsschwere" vielleicht ein totaler Wahnsinn?

"Da ist lediglich das Sein und die Energie in ihm. Und das reicht schon und ist wunderschön. Aufgaben gibt es höchstens praktische in der Welt, aber keine bedeutungsschweren. Und für das Göttliche kann man gar nicht so viel tun."

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Für uns alle gilt: Es geht darum, die transzendente Ebene in die Welt zu heben. Von ihr zu künden, an sie zu glauben, sich selbst zum Zeichen dieser Ebene zu machen.
(?)

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An der Frage nach einer Aufgabe im Leben scheiden sich die Geister und die Ideologien. Der Unterschied zwischen Weltzugewandtheit und Weltabgewandtheit hat hier ein interessantes Kriterium.

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Das Leben hat nicht die "Absolutheit", die das Denken naturgemäß hat und außerhalb von sich bestätigt sucht.

Oder hat es doch diese "Absolutheit"? (nur in Todesnähe?)

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Ist man von Zeichen abhängig, um in Kenntnis seiner Aufgabe zu gelangen?
(Ich habe meine Zeichen ja eigentlich schon zur Genüge bekommen... oder nicht?)

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Ist es nicht einfach auch mein Schreiben?
Ich werde mehr und mehr gewahr, dass dies direkt wirkende "Politik" ist.
("Es gibt keine größere Herausforderung als den gesunden Menschenverstand mehr und mehr zu befreien.")

Ja, eigentlich erfüllt nur die Vorstellung vom Schreiben als meine Aufgabe mich auch von selbst mit einer genügenden Überzeugung. Dafür brauche ich kaum Zeichen.

Oder?

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Ich glaube, es war kein Zufall, dass mir C. viele Alternativen zeigte, bei denen es sehr leicht vorstellbar war, dass ich dort hätte Unterschlupf finden können: T.'s Eltern ... Herr E. in Radolfzell... die Wohnung im Grunewald...

Aber was soll's - das Jetzt ist entscheidend. Ich muss mich auf die gegenwärtigen Möglichkeiten konzentrieren.

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