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Montag, 22. September 2008
Sein III
Bei allem Kummer über das, was hätte besser laufen können, könnte ich jetzt trotzdem ohne Zweifel folgendes Fazit ziehen:
ICH HATTE EIN SEHR SCHÖNES, SPANNENDES LEBEN GEHABT.
Es soll keiner denken, dass all die letzten Jahre der Denkerei frei von Freude und Heiterkeit waren. Im Gegenteil. Es gab immer wieder diese Momente höchsten Glückes. Es gab Momente der Kraft. Es gab die unzähligen Schlachten gegen Dogmen und die Kopf-Angst, die ich für mich entscheiden konnte.
Dass ich mich dieser extremen Phase so 100%ig gewidmet habe, gibt mir das Gefühl, mein Leben bereits gelebt zu haben - auch wenn ich gewisse Kernprobleme immernoch nicht gelöst habe. Ich könnte nun in der Tat mit Freude gehen... zumindest mit einem guten Gefühl...



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lese gern mal bei dir rum, heute viel mir
das ins Auge, dabei kam dies mir in den Sinn :-)

Ich lieb ein pulsierendes Leben,
das prickelt und schwellet und quillt,
ein ewiges Senken und Heben,
ein Sehnen, das niemals sich stillt.

Ein stetiges Wogen und Wagen
auf schwanker, gefährlicher Bahn,
von den Wellen des Glückes getragen
im leichten, gebrechlichen Kahn ....

Und senkt einst die Göttin die Waage,
zerreißt sie, was mild sie gewebt, -
ich schließe die Augen und sage:
Ich habe geliebt und gelebt!
R.M.Rilke

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