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Sonntag, 13. Oktober 2013
Sein IIa
Ich habe noch nie – nie, nie, nie – in meinem Leben eine positive Anwendung von "Glauben" geschafft. Mit einer einzigen Ausnahme, die sich allerdings ganz wesentlich dadurch auszeichnet, einen sehr unkonkreten "Glauben" zum Gegenstand zu haben: Der "Glaube" an sich selbst, an das Gute in der Welt, an den eigenen Menschenverstand, an Gottes Menschenverstand, an das Gute in jeder von Gott geschaffenen Grundgröße, an ein positives Weltmodell... dass sowohl man selbst als auch die Welt von Grund auf eigentlich gut sind, aus einem guten, ausschließlich gutem Kern bestehen.



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Sein Ia
Das Wort "Ich"
ich ich ich ich ich ich ich

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Welche Wirkung hat das Wort "Ich", wenn es in keiner Weise künstlich belegt wird? Welche Funktion erfüllt es?

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Das Wort "Ich" ist ein durch und durch gutes Wort. Auch seine Wirkung ist durch und durch gut. Es ist wichtig, dass dieses Wort einmal im Leben stark genug gewirkt hat...

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Was erzeugt das Wort 'Ich' anderes als einen kurzen Moment der Selbstgewahrsamkeit?



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Sein V
Ich frage mich angesichts der Flüchtlingskatastrophen vor Lampedusa wiedereinmal, ob man sich nicht eine differenzierte Neubewertung des Phänomens "Rassismus" erlauben sollte. Wo es weder um Vernichtung noch Unterdrückung, sondern nur um Aus- und Abgrenzung geht, da sollte man das moralische und gesetzliche Verbot von Rassismus vielleicht ein wenig lockern? Steht der Menschheit nicht auch frei, sich für eine (graduelle) Rassentrennung zu entscheiden?
Ich habe den Verdacht, dass hinter der Abgrenzung zu Afrikas Einwohnern so oder so ein solcher "Rassismus" am Werk ist. Man will kein allzu starke Vermischung der Rassen. Da es aber ein Tabu ist, dies offen auszusprechen, wirkt der rassistischte Faktor indirekt und versteckt. So bleiben Handlungsoptionen unberücksichtigt, die helfen könnten: z.B. dass man Afrikaner zu Millionen nach Europa holt (bzw. sie kommen lässt), und sie später, nach ein paar Jahrzehnten, wenn sich die Lage in Afrika hoffentlich verbessert hat, wieder zurückschickt. Weil so etwas nicht möglich ist, weil man sich zu fein für solchen Rassismus oder "rechte Gesinnung" ist, lässt man viele Afrikaner lieber ertrinken und verhungern. Diese Art von Moral steht für mich aber deutlich unter einer offen "rassistischen" Grundhaltung, in der man zwar für eine (graduelle) Trennung der Rassen ist, aber jedem Menschen sein Lebensrecht und ein Minimum an Wohlstand zugesteht.

Ich glaube ganz allgemein, dass das moralische Verbot von Rassismus wenig zu einer wirklichen Überwindung von Rassismus beiträgt. Er wird so nur unterdrückt aber nicht von innen heraus aufgelöst. Auch sich ständig wiederholende Moralpredigten helfen wenig. Der Mensch hat immer ein starkes Grundbedürfnis nach Freiheit, und wo es um elementarste Regungen wie Sympathie oder Antipathie geht, da will er sich am allerwenigsten vorschreiben lassen. Man kann dem Menschen die Liebe nicht befehlen. Man kann ihm nicht sagen, er müsse diese oder jene Menschen mögen. Wo man es doch versucht, rebelliert er, denn es ist eine zu tiefe Einmischung.



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