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Sonntag, 3. Februar 2013
Sein IIIa
Der tiefe Denker unterscheidet sich vom Halb- oder Nicht-Denker lediglich darin, dass er sich nicht über vorhandene Wissens- und Verständnislücken hinwegtäuscht. Das Gefühl, etwas verstanden zu haben, regiert als ein einziger Faktor durch sein Vorhandensein oder eben Nicht-Vorhandensein.

Es gibt vielleicht nichts Schädlicheres als die Unsitte, bei der der Mensch vor sich selbst und vor anderen fälschlicherweise so tut, als würde er eine Sache verstehen. Auch jeder mindere Grad dieser Täuschung ist schädigend. Häufig mischt sich diese Unsitte mit Eitelkeit und / oder Pseudo-Bescheidenheit.
Die Täuschung basiert im Grunde auf einem Ausweichen vor Verstehen. Die Prüfung, ob man etwas verstanden hat, wird noch nicht einmal gemacht, man befragt nicht das eigene Gefühl.



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